Medienmitteilung SFE zur Medienkonferenz Zivile Mitbenutzung Flugplatz Emmen

Rettung mit Rahmen

Die Begrenzung der Anzahl Flugbewegungen und die Beibehaltung der Flugbetriebszeiten mit Flugpausen in der Nacht, über Mittag und am Wochenende sind zwei zentrale Leitsätze des Schutzverbandes der Bevölkerung um den Flugplatz Emmen (SFE). Diese Rahmenleitsätze gilt es auch bei der Rettung des Militärflugplatzes Emmen zu bewahren.

Der Erhalt des Flugplatzes Emmen als Militärflugplatz ist das Szenario, das für die nächsten Jahre am besten gewährleistet, dass die über 1000 Arbeitsplätze am Flugplatz und gleichzeitig die Lebensqualität der Bevölkerung um den Flugplatz Emmen und der Schutz vor Flugverkehrsimmissionen erhalten werden können.
In diesem Sinne begrüsst der Schutzverband die Petition zugunsten des Militärflugplatzes Emmen. Allerdings darf die Angst vor einer Schliessung nicht dazu führen, dass nun im Schatten der Rettungsaktion Tür und Tor geöffnet werden für eine weitgefasste zivile Mitbenutzung des Flugplatzes. Der SFE respektiert seit seiner Gründung die Existenz des Militärflugplatzes und ebenso hat der SFE immer eine zivile Mitbenutzung des Flugplatzes Emmen akzeptiert. Doch die Rahmenbedingungen müssen klar bleiben: Begrenzung der Flugbewegungen und Einhaltung der Ruhezeiten sowie eine mittel- bis längerfristige Senkung der Flugemissionen. Leider fehlt dieser Rahmen in der von der FDP lancierten und breit unterstützen Petition "JA zum Militärflugplatz Emmen", weshalb der Vorstand des SFE beschlossen hat, dem Komitee als Verband nicht beizutreten.
Der SFE ist weiterhin zu konstruktiven Gesprächen über die künftige zivile und militärische Nutzung des Flugplatzes Emmen bereit.

Emmenbrücke, 6. September 2004


Für den SFE
Das Co-Präsidium

Roland Fischer                        Luzius Hafen